Der Unterschied zwischen therapeutischem Boxtraining und "normalem" Boxtraining liegt vor allem in der Zielsetzung. Während beim "normalen" Boxtraining der Fokus auf Kraft, Ausdauer und Technik liegt, geht es beim therapeutischen Boxtraining in erster Linie um die Verbesserung der Parkinson-Symptome. Die Übungen werden gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten abgestimmt und können auch im Sitzen durchgeführt werden. Zudem steht immer ein qualifizierter Trainer zur Verfügung, der die Übungen anleitet und individuell anpasst.
Empfohlen werden u.a. mindestens 2,5 Stunden körperliches Training pro Woche, um die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen.
Es handelt sich um ein motivierendes Ganzkörpertraining. Studien haben gezeigt, dass sich durch ein regelmäßiges Training der Krankheitsverlauf verlangsamen lässt. Trotz körperlicher Einschränkungen lässt sich die Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination verbessern. Unser Training kombiniert auf raffinierte Weise den Geist und den Körper. Auch Depressionen sowie Angstzustände und Antriebsprobleme können reduziert werden. Das Training macht Spaß und bietet in der Gruppe die Möglichkeit des Austausches und das Gefühl gemeinsam gegen die Erkrankung zu kämpfen.
Boxen fordert und fördert wie kaum eine andere Sportart. Lassen Sie uns gemeinsam gegen Zittern, Steifigkeit, Bewegungsstörungen und Apathie boxen.